Kostenlos · Open Source · für macOS

Local Transcriber

Meetings, Calls und Diktate – transkribiert auf deinem Mac. Ohne Cloud. Ein kleines, hilfreiches Werkzeug in der Menüleiste, das zuhört, mitschreibt und weiß, wer was gesagt hat.

Installieren – im Terminal einfügen:
curl -fsSL https://transcriber.teconomix.net/install.sh | bash

Version 0.6 · 10. Oktober 2026 · macOS 14 oder neuer

  • Mac mit Apple Silicon
  • Rund 100 Sprachen
  • Kein Konto, kein Abo

Was Local Transcriber kann

Aufnehmen, verschriftlichen, Sprecher zuordnen, diktieren – alles auf deinem Mac, nichts in fremden Rechenzentren.

Alles lokal & privat

Aufnahme, Spracherkennung und Sprechererkennung laufen vollständig auf dem Mac. Keine Cloud, kein Konto, kein Abo, kein Lizenzserver. Audio verlässt den Rechner nie.

Meetings aufnehmen

Ein Klick in der Menüleiste. Mikrofon und Systemton – also die anderen im Call – landen als getrennte Spuren.

Transkribiert wird mit Whisper large-v3-turbo auf der Apple-Silicon-GPU: eine Stunde Audio samt Sprechererkennung in rund drei bis vier Minuten.

Wer hat was gesagt

Sprechererkennung (pyannote) mit lernender Stimmdatenbank: einmal benannt, beim nächsten Mal erkannt. Unsichere Zuordnungen sind mit „(?)“ markiert.

Videokonferenzen

Erkennt Teams, Zoom, Google Meet & Co. und fragt: „Aufnehmen?“ Die Aufnahme endet automatisch mit dem Call. Deine Stimme und die der anderen werden über getrennte Spuren auseinandergehalten – im Test auch mit Lautsprecher-Echo.

Kalender

Der laufende Termin wird zum Dateinamen, seine Teilnehmer werden beim Benennen der Stimmen vorgeschlagen.

Diktat überall

Rechte ⌘ halten, sprechen, loslassen: Der Text steht an der Schreibmarke – in Mail, Slack, Browser oder Terminal. 10 Sekunden Diktat in rund 0,2 s.

Mit der rechten ⌥ räumt Apple Intelligence (lokal) Füllwörter und Satzzeichen auf.

Sprechende Dateinamen

Aus dem Kalender oder per lokaler KI:

2026-10-10 14-03 Budgetplanung Q4
Aufnahme 14-03

Für Profis

Ordner-Wächter (optional): Dateien in ~/Transcriber werden automatisch transkribiert. Ausgabe als Markdown, JSON und SRT, Glossar für Namen und Fachbegriffe, Kommandozeile und MCP-Server für KI-Agenten wie Claude.

So funktioniert’s

In drei Schritten von der Installation zum ersten Transkript.

  1. Installieren

    Ein Befehl im Terminal – der Installer erledigt den Rest.

  2. Freigaben erteilen

    Mikrofon und Systemaudio. Optional: Bedienungshilfen fürs Diktat und Zugriff auf den Kalender.

  3. Aufnehmen oder diktieren

    Klick in der Menüleiste oder rechte ⌘ halten. Das Transkript liegt kurz darauf neben der Aufnahme.

Übersichtlich einstellbar

Wenige, verständliche Schalter – wie man es von einer Mac-App erwartet.

Installation

Ein Befehl, rund zehn Minuten Geduld – danach läuft alles offline.

Voraussetzungen

  • Mac mit Apple Silicon (M1 oder neuer)
  • macOS 14 Sonoma oder neuer – für KI-Funktionen wie Aufräumen und Dateinamen: macOS 26 mit Apple Intelligence
  • ca. 8 GB freier Speicher (das Spracherkennungsmodell allein ~3 GB)
  • 16 GB Arbeitsspeicher empfohlen
  • Internet nur für die Installation

Schritt für Schritt

  1. Terminal öffnen (Programme › Dienstprogramme) und diesen Befehl einfügen:
    curl -fsSL https://transcriber.teconomix.net/install.sh | bash
  2. Der Installer lädt Python-Umgebung, Modelle und die App – das dauert etwa zehn Minuten.
  3. Transcriber startet in der Menüleiste. Beim ersten Aufnehmen fragt macOS nach Mikrofon und Systemaudio.

Hinweis zu Gatekeeper: Die App ist (noch) nicht von Apple notarisiert. Der Installer richtet sie so ein, dass sie trotzdem startet.

Deinstallieren: bash ~/.local/share/transcriber/uninstall.sh

Häufige Fragen

Kostet das was?

Nein. Transcriber ist Open Source unter der MIT-Lizenz und kostenlos – ohne Konto, ohne Abo, ohne Werbung.

Braucht es Internet?

Nur für die Installation. Danach funktioniert alles offline; Aufnahmen und Transkripte bleiben auf deinem Mac. Auf Wunsch fragt die App einmal täglich die aktuelle Versionsnummer ab, um auf Updates hinzuweisen – sonst nichts.

Welche Sprachen werden unterstützt?

Rund 100 – alle, die das Spracherkennungsmodell Whisper kennt. Voreingestellt sind Deutsch, Englisch, Spanisch und Französisch; weitere wählst du in den Einstellungen dazu. Am besten klappen weit verbreitete Sprachen, seltene deutlich schwächer.

Darf ich Gespräche aufnehmen?

Dafür bist du selbst verantwortlich: Hol die Einwilligung aller Beteiligten ein, bevor du aufnimmst – je nach Land ist das gesetzlich vorgeschrieben.